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Die Nutzung der Bodenschätze in der Türkei, zu denen unter anderem die größten Borreserven der Welt zählen, geht auf die Zeit um 7000 v. Chr. zurück. In dieser Phase der Jungsteinzeit begannen die Menschen in Ostanatolien mit der Gewinnung von Obsidian, den sie im Tauschhandel mit umliegenden Siedlungen einsetzten. Seitdem ist die Rolle des Landes in der Geschichte des weltweiten Bergbaus stetig gewachsen.

Nach der Ausrufung der Republik Türkei wurde im Zuge der Zukunftsvision von Gazi Mustafa Kemal Atatürk die Etibank gegründet und mit dem Bergbau im Land betraut. Die 1935 eingerichtete Eti Holding A.Ş. wurde später umstrukturiert und in Eti Maden İşletmeleri Genel Müdürlüğü (IGM; Unternehmensgeneraldirektorat) umbenannt.

Von Etibank zu Eti Maden

  • Der Weg von der Etibank zum Eti Maden IGM Unternehmensgeneraldirektorat:
  • 1934 wurde der erste Bergbaubetrieb der Republik Türkei gegründet, das Schwefelwerk Isparta – Keçiborlu.
  • Die Etibank wurde 1935 auf Anweisung von Gazi Mustafa Kemal Atatürk zu dem Zweck gegründet, „die natürlichen Ressourcen unseres Landes zu erschließen und zu bewirtschaften und die Bodenschätze und Rohstoffe, die Energie und jegliche Bankdienstleistungen, die unsere Industrie braucht, bereitzustellen“.
  • 1939 wurden das Kupferwerk in Elâzığ – Ergani und das Chromwerk in Elâzığ – Guleman gegründet.
  • 1955 wurden der Eisenbergbau und die Eisen- und Stahlproduktion an TDÇİ übergeben.
  • 1957 wurde der Kohlebergbau an TKİ übergeben. Das Chromwerk Muğla – Üçköprü und das Elektrometallurgiewerk Antalya wurden gegründet.
  • 1958 wurde das Colemanit-Werk Kütahya – Emet gegründet.
  • 1959 wurde das Kupferwerk Kastamonu – Küre gegründet.
  • 1960 wurde das Quecksilberwerk İzmir – Halıköy gegründet.
  • 1964 wurde das Boraxwerk Balıkesir – Bandırma gegründet.
  • 1965 wurde das Aluminiumwerk Konya – Seydişehir gegründet.
  • 1968 wurde das Bauxitwerk Muğla – Milas gegründet.
  • 1970 wurde das Boraxwerk Eskişehir – Kırka gegründet.
  • 1972 wurden das Ferrochromwerk Elâzığ – Şarkkromları, das Perlitwerk İzmir – Cumaovası und das Schwefelsäurewerk Balıkesir – Bandırma in Betrieb genommen.
  • 1974 wurden das Barytwerk Konya – Beyşehir und das Phosphatwerk Mardin – Mazıdağı gegründet.
  • 1976 wurde das Boraxwerk Balıkesir – Bigadiç gegründet.
  • 1979 wurde das Colemanit-Werk Bursa – Kestelek gegründet.
  • 1980 wurde das Werk Kütahya – Gümüşköy gegründet.
  • 1982 wurde die Ab Etiproducts Oy in Finnland als Marketinggesellschaft für den nordeuropäischen Markt gegründet.
  • 1983 wurde Etibank als erste und größte ausländische Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Türkei gemeinsam mit seinem Partner mit 45 % Anteilen, Çayeli Bakır İsletmeler A.Ş. (Çayeli Copper Enterprise Inc.), per Kabinettsbeschluss in Rize gegründet.
  • 1984 wurde in Luxemburg die Etimine SA als Vermarktungsgesellschaft für den westeuropäischen Markt gegründet.
  • 1993 wurden die KBİ A.Ş., Çinkur A.Ş. und Etibank Bankacılık AO aus der Etibank ausgegliedert und der Privatisierungsbehörde des Ministerpräsidiums übertragen.
  • 1994 wurden das Kupferwerk Ergani, das Schwefelwerk Keçiborlu, das Quecksilberwerk Haliköy und das Phosphatwerk Mazıdağı geschlossen.
  • 1997 wurde das Natriumperboratmonohydrat-Werk Balıkesir – Bandırma I. in Betrieb genommen.
  • Die Etibank wurde 1998 umstrukturiert und die Eti Holding A.Ş. mit den Tochtergesellschaften Eti Bor A.Ş., Eti Alüminyum A.Ş., Eti Krom A.Ş., Eti Bakır A.Ş., Eti Gümüş A.Ş., Eti Elektrometalurji A.Ş. und Eti Pazarlama ve Dış Ticaret A.Ş. gegründet.
  • 2000 wurde das Natriumperboratmonohydrat-Werk Bandırma II. in Betrieb genommen. Die Tochtergesellschaften Eti Bakır A.Ş., Eti Krom A.Ş, Eti Elektrometalurji A.Ş. und Eti Gümüş A.Ş. wurden an die Privatisierungsbehörde übertragen.
  • Mit der Entscheidung Nr. 2001/T-9 des Hohen Planungsrates vom 26.04.2001 wurde im Jahr 2001 der Status von Eti Pazarlama ve Dış Ticaret A.Ş. als Tochtergesellschaft aufgehoben und die Gesellschaft wurde in die Eti Holding A.Ş. eingegliedert.
  • 2003 wurden unsere Tochtergesellschaft Eti Alüminyum A.Ş. sowie unsere Anteile am Kupferwerk Çayeli an die Privatisierungsbehörde übertragen.
  • 2004 wurde die Eti Holding A.Ş. umstrukturiert und in Eti Maden İşletmeleri Genel Müdürlüğü (IGM; Unternehmensgeneraldirektorat) umbenannt. Die Bor- und Säurewerke Balıkesir – Bandırma sowie die Borwerke Balıkesir – Bigadiç, Kütahya – Emet, Eskişehir – Kırka und Bursa – Kestelek wurden alle in die Struktur von Eti Maden eingebunden. Mit der Entscheidung Nr. 2004/T-39 des Hohen Planungsrates vom 30.12.2004 wurde der Status von Eti Zeolit Kimya Sanayii ve Ticaret Anonim Şirketi als Tochtergesellschaft aufgehoben und die Gesellschaft in das Eti Maden Unternehmensgeneraldirektorat eingegliedert.
  • In Bandırma wurde ein neues Schwefelsäurewerk in Betrieb genommen.
  • 2009 wurde das Borwerk Kestelek aus dem Eti Maden Unternehmensgeneraldirektorat ausgegliedert, bestätigt durch die Entscheidung Nr. 2009/T-22 des Hohen Planungsrates vom 16.09.2009 und veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 27401 vom 09.11.2009.
  • 2010 wurden die Organisationseinheiten Bursa – Kestelek und Balıkesir – Bigadiç zum Hauptdirektorat für das Produktionsmanagement umstrukturiert.
  • Mit der Entscheidung Nr. 2011/14 des Hohen Privatisierungsrates vom 21.2.2011 wurden 28,2 % der Konzernanteile des Eti Maden Unternehmensgeneraldirektorats an der Hidrojen Peroksit Sanayi ve Ticaret A.Ş. in den Anwendungsbereich des Privatisierungsprogramms übertragen.
  • 2013 wurde die Produktion des umwelt- und gesundheitsschonenden borhaltigen Reinigungsmittels Etimatik aufgenommen.
  • 2014 wurden mit Vorstandsbeschluss Nr. 578/22 vom 26.06.2014 die Logistikdirektorate İzmir und İstanbul geschlossen; die logistische Abwicklung des Produktexports übernimmt seitdem die Zentralorganisation.
  • 2015 wurde mit Vorstandsbeschluss Nr. 621/3 vom 09.04.2015 das Unternehmensdirektorat Beylikova für Fluoride, Baryt und seltene Erden als regionale Untereinheit der Organisation gegründet.
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